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Themen 1

Hier finden Sie verschiedene Themen und Ideen, die ich gerne mit Ihnen teilen möchte.
Sie können, wenn Sie es wollen, eine Bemerkung oder Frage im Kontakt-Formular unten senden.
Vielen Dank.


Das Glück

Bin ich glücklich? Was ist denn Glück? Wie ist das, wenn ich glücklich bin? Im Duden steht folgendes:
"angenehme und freudige Gemütsverfassung, in der man sich befindet, wenn man in den Besitz oder Genuss von etwas kommt, was man sich gewünscht hat; Zustand der inneren Befriedigung und Hochstimmung"

Wenn man etwas Neues gekauft hat, spürt man eine bestimmte Freude, die aber mehr oder weniger schnell vorüber geht. Der zweite Teil der Erklärung ist interessant. weil er von einer "inneren Befriedigung und Hochstimmung" spricht.

Wäre das Glück vielleicht gar nicht so weit von mir? Muss ich es in mir suchen? Was kann man tun, um es zu finden; um diesen Zustand zu spüren?
Wenn Sie die Natur lieben, haben Sie sicher schon etwas gespürt, wenn Sie eine sehr schöne Landschaft gesehen haben.
In diesem Moment haben Sie das Glück gespürt.

Wenn man so einen Moment mehrmals pro Tag fühlt, bei dem was man täglich macht , hat das eine Auswirkung auf den ganzen Menschen und auf sein Wohlbefinden. Wir sind oft, ohne es zu bemerken, negativ eingestellt. Das heisst, wir denken und reden viel negativ, hauptsächlich über die anderen Leute. Dies entfernt uns vom Glück. Wir können einen Computer umprogrammieren, wenn er nicht macht, was man will. Aber wie ist es mit den Menschen? Kann man sich ändern?
Es gibt mehrere Methoden, die es ermöglichen bei Menschen die inneren Programme zu ändern. Es erfordert eine Arbeit an sich selbst. Er muss es aber unbedingt auch wollen.

Wenn man Freude hat, bei dem was man täglich tut; wenn man Respekt gegenüber den Menschen, den Tieren und der Natur hat; wenn man die Liebe fühlt, kommt man dem Glück schon sehr nahe.

Das Glück ist in Ihren Händen. Säen Sie es jetzt, damit Sie Ihr Leben leben können, so wie Sie es wollen.

Die Krankheit

Haben Sie Sich schon gefragt, warum man krank wird ?
Medizinisch gesehen könnte man sagen, es kommt von Viren oder Bakterien, oder auch von einem schwachen Immunsystem.
Warum aber gerade ich ?

Fragen wir uns mal , ob die Psyche heilen kann. Wenn man neue Medikamente testen möchte, werden immer auch Placebos eingesetzt. Es werden 2 Gruppen getestet. Die Erste kriegt das effektive neue Medikament. Die Zweite kriegt ein Placebo, also eine Substanz (vielleicht sogar Zucker), die überhaupt keine medizinalen Wirkstoffe enthält. Natürlich weiss keiner in welcher Gruppe er ist. Nur wenn eine bestimmte erfolgreiche Prozentzahl bei der ersten Gruppe erreicht wird, wird auch das Medikament als wirksam eingestuft. Interessant ist, dass bei der zweiten Gruppe, also bei den Leuten, die nur Zucker gekriegt haben, auch manche geheilt werden. Warum denn eigentlich ?
Nur der Gedanke, dass Sie ein neues wirksames Medikament gekriegt haben, hat Ihnen geholfen. Sie haben so fest daran geglaubt, dass Sie durch das Medikament geheilt werden, dass Sie geheilt wurden. Die Psyche kann also heilen.

Beobachten wir nun die Herkunft der Krankheiten. Es gibt natürlich die psychosomatischen Leiden. Wie es das Wort schon sagt, werden körperliche negative Auswirkungen von der Psyche ausgelöst. Ein Beispiel ist der Stress. Das kommt heutzutage immer öfters vor. Dies zeigt schon, dass Krankheiten durch unser Verhalten, unsere Psyche verursacht werden. Wenn man die Emotionen betrachtet, sieht man wie stark der Körper reagieren kann (Wutanfälle, Freude,...). Warum sollte der Körper also nicht reagieren, wenn man schwere belastende Probleme, wie z.B. Geldprobleme, hat ?
Manche Autoren können aktuell sogar sagen, welche psychische Störung oder welches Problem sich hinter welcher Krankheit befindet. Ich rede hier nicht von geistes gestörten Leuten, aber von jedem von uns. Denn Jeder hat Probleme mit Geld, Liebe oder mit den Anderen. Wenn dieses Thema erkannt ist, hat man die Ursache der Störung gefunden und kann die Krankheit heilen; und dies ohne fremde Wirkstoffe. So einfach ? Ja und Nein. Es hängt von verschiedene Parametern ab, ob und wie schnell jemand genesen kann.

Aber prinzipiel kann jeder geheilt werden oder besser gesagt, jeder kann sich selber heilen. Das Potenzial in jedem von uns ist unglaublich. Nur ist es verborgen und es wartet darauf, dass wir es wieder erwecken.

Das Geld

Haben Sie Sich schon gefragt, warum manche Leute so viel Geld haben und Andere nicht ? Wie ungerecht ist denn dies ?
Wenn man kein Geld hat und gerade deswegen die Leute, die viel davon haben, hasst, erreicht man nichts. Im Gegenteil man braucht seine Zeit und Energie, um negative Gedanken zu verbreiten. Das ist, wie wenn man sich selber Gift geben würde.
Warum betrachten wir dies nicht anders ?
Die Person, die viel Geld hat, hat sicher etwas richtig gemacht, sonst wäre Sie ja arm. Wenn man beobachtet, wie Sie zum Geld gekommen ist, wie Sie es vermehrt hat, kann man vielleicht etwas dazu lernen.
Wenn man (auch) den reichen Leuten Gutes wünscht (obwohl Sie wahrscheinlich schon alles haben !), hat man den ersten Schritt Richtung Geld gemacht.
Weil es genau darum geht. 
Eine positive Einstellung vis-à-vis vom Geld.
Nur reicht es leider nicht immer. Manche Blockaden oder Programme können den Weg verhindern.

Der Mensch hat hauptsächlich in seiner Kindheit viele Programme in seinem Gehirn gespeichert. Diese befinden sich im Unterbewusstsein und wurden nach Erlebnissen mit starken Emotionen kreiert.

Ein Beispiel :
ein Mann arbeitet "wie ein Stier" und verdient nur mit sehr viel Mühe genügend Geld, um alle Rechnungen zu bezahlen. Er schimpft oft über das "blöde" Geld. Sein Sohn kriegt natürlich alles mit.
Was sein Sohn hier sieht und hört , wird mit der Zeit in seinem Kopf eingeprägt, weil er es immer wieder hört. Und weil die Information von seinem Vater kommt, kann sie für Ihn nur die Wahrheit sein.
Das Programm ist nun zusammengestellt und heisst : "Das Geld ist "blöd" und fehlt immer". Es wird  auch in der Zukunft da sein und bestimmen, wie der Sohn mit dem Geld umgehen wird. Sogar wenn er viel verdienen wird, wird er noch mehr ausgeben. Es wird Ihm immer an Geld fehlen.
Nur weil er negative Erfahrungen damit gemacht hat.
Bei seinem Bruder, der also genau das Selbe erlebt hat, könnte es genau umgekehrt sein. Weil er unbedingt ein besseres Leben als sein Vater haben will, rebelliert er gegen diese Information und wird also ein ganz anderes Programm kreieren. Er wird sehr wahrscheinlich viel Geld haben.
Jeder ist anders und kreiert seine eigenen Programme.

Ein Programm kann geändert werden, wenn man es will. Es gibt mehrere bekannte Methoden, wie z.B. das Neuro-Linguistisches Programmieren.
Es muss aber zuerst erkannt werden. Dies sieht man, wenn etwas immer wieder vorkommt.
Eine positive Einstellung und vielleicht eine kleine Umprogrammierung.
Dann ist die Tür für ein neues Leben offen.

Die Beziehung

Wie viele Filme und Bücher haben schon darüber gesprochen ? Und doch gibt es immer wieder Konflikte zwischen den Menschen.
Eine Beziehung ist nicht immer einfach.

Oscar Wilde sagte :
"Die Ehe ist ein Versuch, zu zweit wenigstens halb so glücklich zu werden, wie man allein gewesen ist."

Dies tönt natürlich nicht sehr positiv, entspricht aber schon ein bisschen dem, was heutzutage speziell nach mehreren Jahren Ehe beobachtet wird.
Wenn man allein ist, kann man selber entscheiden, was man machen will oder nicht.
Zu Zweit müssen (oder sollten) Kompromisse ausgehandelt werden.
Und doch sucht (fast) Jeder Seinen Partner. Die Liebe ist so etwas schönes. Man füllt sich einfach glücklich und meint, man brauche nichts anderes als den Partner, um zu leben. Das ist das Scenario der ersten Jahre, würden jetzt manche sagen.
Wie sieht es aber nach 10 oder 20 Jahre aus ?

Es stimmt, dass man in den ersten Jahren, wenn man verliebt ist, wegen den Glückshormonen, fast blind ist. Man sieht tatsächlich nicht, was beim Anderen stört. Nur die Liebe zählt.
Nach einem Jahr werden schon weniger dieser Hormone produziert und man fängt langsam an sich über das eine oder andere Verhalten zu beklagen. Es kann dann mit den Jahren schlimmer werden oder man sucht nach Kompromissen.

Es gibt manche Punkte, die man in einer Beziehung beachten sollte :
1) der Partner ist nicht mein Eigentum :
man redet immer von "Mein" Mann, "Meine" Frau. Das ist natürlich so zu verstehen, dass beide zusammen gehören. Es bedeutet aber sicherlich nicht, dass der Andere mir gehört.
Dem Partner muss man seine Freiheit lassen. Bis wo diese Freiheit gehen soll, können die Zwei selber entscheiden. Es ist aber wichtig, dass jeder sich in der Beziehung nicht eingeengt fühlt.
Man liebt seinen Partner und will sein Glück. Das will heissen, dass man ihn sogar gehen lassen müsste, wenn man bemerkt. dass er so glücklicher wäre.

2) den Partner respektieren, so wie er ist
Man hat ein Bild des perfekten Partners im Kopf und möchte, dass der Partner dem so nah wie möglich enstpricht. Das heisst, man möchte ihn ändern.
Das geht nicht gut und dies ist der Punkt, wo viele Beziehungen in die Brüche gehen.
Jeder hat seinen Charakter und wenn etwas davon dem Anderen nicht passt, kann man darüber reden, wie man das ändern könnte.
Reden ist sowieso das Wichtigste in einer Beziehung. Jeder kann dem Anderen seine Grenze zeigen und jeder weiss also, wie er sich zu verhalten hat, damit er den Anderen nicht verletzt.
Es muss aber immer für beide OK sein.
Sie haben es vielleicht auch schon bemerkt. In vielen Partnerschaften sind die Charakter der Beiden sehr verschieden. Und deswegen kann es eine kleine Herausforderung sein. Es hat auch einen guten Grund.
Ich glaube, es waren Engländer, die einen etwas komischen Test gemacht haben.
Sie haben Frauen gebeten eine ganze Woche lang Tag und Nacht ein T-Shirt auf sich zu tragen. Sie wollten damit erreichen, dass sich der Geruch der Frau wirklich im Kleidungstück einprägt.
Danach gaben Sie die T-Shirts an Männer weiter. Diese sollten die T-Shirts mit den Gerüchen auswählen, die Ihnen am besten gefielen.
Die Wissenschaftler haben nun die Gene der Männer und Frauen verglichen.
Die Paare, die nur vom Geruch des T-Shirts zusammengesetzt wurden, hatten am meisten Differenzen bei den Genen. Das heisst : der Mann hatte ein T-Shirt ausgesucht. Die Frau, die dieses T-Shirt getragen hatte, hatte mit diesem Mann am meisten Unterschiede zwischen seinen und ihren Genen.
Die Schlussfolgerung der Wissenschaftler war, dass so unbewusst eine bessere Mischung der Gene stattfindet, damit die Species sich in einer grösseren Vielfalt entwickeln kann.

Dies alles, um zu sagen, dass Partner sehr oft verschieden sind und das ist gut so. Da kann man auch mehr vom Anderen lernen.

3) Glück im Alltag finden
Nach vielen Jahren hat sich eine Routine eingependelt und das Risiko besteht bei manchen, dass man sich auseinander lebt.
Um das zu vermeiden, muss man bedenken, dass man heute lebt. Nicht gestern und nicht morgen. Aber man lebt HEUTE. Deswegen ist es wichtig, jeden Tag Freude zu finden, in dem was man täglich tut und hier auch seinen Partner mit einzubeziehen : kleine Geschenke, endlich eine Wunschreise planen und machen, mit dem Partner wieder ein bisschen mehr Zeit verbringen. 

Liebe und Glück sind sehr eng miteinander verbunden.
Sie sind beide schon da. Man braucht vielleicht nur ein bisschen daran zu arbeiten.

"Die Erfahrung lehrt uns, dass Liebe nicht darin besteht, dass man einander ansieht, sondern dass man gemeinsam in gleicher Richtung
blickt"
Antoine de Saint-Exupery


Die Arbeit

Wenn man sich die Statistiken anschaut, sind die meisten Menschen (speziell in der Schweiz) mit ihrer Arbeit zufrieden. Dann ist ja alles gut und wir brauchen nicht darüber zu reden.
Warum gibt es aber immer mehr Burnouts ? 
Heute ist es extrem geworden. Alles muss schneller, günstiger, besser werden. Meistens aber auf Kosten des Arbeitnehmers.
Der Stress hat sich von unten bis oben in der Hierarchie verbreitet. Man lernt damit umzugehen. Es gibt natürlich immer Möglichkeiten, den Arbeitsablauf zu optimieren oder zu verbessern. Es wird uns sogar dabei geholfen, indem man Seminare organisiert. Dort lernt man z.B., dass man sich am besten am Wochenende gut erholen muss, damit man am Montag wieder mit voller Energie an die Arbeit gehen kann. Die Freizeit ist also nicht mehr so frei. Es wird in manchen Fällen sogar verlangt, dass man am Wochenende erreichbar sein soll oder sogar arbeiten muss.
Ein Ungleichgewicht zwischen Stress und Erholungen kann mit der Zeit entstehen. Und dann kommt das Burnout.

Die eigentlichen Fragen könnten wie folgt sein :
- Arbeiten wir heute so, wie wir es wollen ?
- Sind wir bei der Arbeit glücklich ?
Wenn man bei beiden Fragen ja sagt, ist alles OK.
Wenn nicht, kommt die nächste Frage : was kann ich daran ändern ?
Viele würden hier wahrscheinlich sagen : "gar nichts. Ich brauche ja das Geld, um meine Rechnungen zu bezahlen."
Wir machen die Arbeit vom Geld abhängig. Natürlich muss man etwas machen, um an Geld zu kommen. Manche erben, andere spielen im Casino oder rauben Banken aus und die Mehrheit arbeitet ganz normal jeden Tag, 8 Stunden lang oder mehr. Es gibt viele Möglichkeiten und jeder entscheidet selber, wie er dazu kommt.
Was ich sagen will, ist, dass wir die Wahl haben, zu entscheiden, ob wir an unserer aktuellen Tätigkeit, etwas ändern möchten, damit wir glücklicher werden oder nicht. Etwas ändern will nicht unbedingt gleich heissen, dass wir den Job wechseln müssen. Dem Chef kann man z.B. "Nein" sagen, wenn man das Gefühl hat, er überschreitet seine Kompetenzen. Man akzeptiert jeden zusätzlichen Auftrag, weil man Angst hat, der Chef könnte einem böse sein, wenn man es ablehnt. Es geht auch nicht darum, dem Anderen gegenüber aggressiv zu sein aber ihm klar und höflich zu zeigen, wo seine Grenzen sind.
Respekt ist hier gefragt, in beiden Richtungen natürlich. Ich respektiere Dich und Du respektierst mich. Und nicht vergessen, sich selber zu respektieren. Das bedeutet sich selber und seinen Ideen treu zu sein.
Es gibt für mich 3 Wege, die man gehen kann, wenn eine Änderung auf einem zukommt oder wenn man eine Entscheidung treffen muss: 

1) man akzeptiert den Vorschlag vom Anderen. Akzeptieren heisst hier voll und ganz. Es wird im Kopf nicht mehr darüber nachgedacht und es gibt keine negativen Gefühle.

2) man akzeptiert es nicht und macht etwas, um seine Meinung zu vertreten.
Es kann natürlich schon sein, dass am Anfang der Chef von ihrer neuen Reaktion überrascht ist. Wenn er, nachdem Sie Ihre Meinung vertreten haben, sagt : " Es ist so und es gibt keine Widerrede", haben Sie immer noch die Wahl, eine Etage höher anzuklopfen oder auf Weg Nr.1 oben anzuwenden, wenn Sie das Gefühl haben, dass es nicht so wichtig ist. 
Der Dialog mit ihm ist aber immer noch die beste Lösung.

3) man akzeptiert es nicht und macht nichts. Dafür denkt man immer wieder darüber nach, wie ungerecht das ist. Man hat dauerhaft schlechte Gefühle (Wut, Hass). Man ist immer schlecht gelaunt, nur weil etwas nicht gelöst wurde.

In vielen Fällen wählt man den Weg Nr.3, den Weg der Unzufriedenheit.
Es ist sehr wichtig zu verstehen, dass ich den Weg wähle.
Nicht der Chef ist an meiner Situation Schuld, sondern ICH BIN für mich selber verantwortlich. Ich wähle, ob ich glücklich sein will (auch bei der Arbeit) oder ob ich in den negativen Gefühlen bleiben will. Es ist so viel einfacher jemanden zu finden, der für mein Unwohlsein verantwortlich sein soll. Dies bringt aber nichts, sondern erhöht das Unwohlsein noch bis hin zur Krankheit.

Als erstes sollte ich mir zuerst bewusst werden, was ich denn eigentlich arbeiten möchte; welchen Traumberuf ich ausüben möchte. Wenn ich nicht weiss, wo mein Ziel ist, kann ich auch keinen Weg finden.
Dann wähle ICH, was ich tun werde.
Sehr wichtig : ALLES IST MÖGLICH.
Die Einschränkungen, die inneren Grenzen werden nur von sich selber gesetzt und können deswegen auch aus dem Weg geschafft werden, wenn man es will.
Ein Hindernis ist ein Zeichen, dass man etwas in seinem Leben ändern sollte.
Es braucht manchmal ein bisschen Zeit für die Realisierung unserer Projekte. Das stört nicht.
Man weiss, dass man auf SEINEM Weg ist. Und man fühlt sich wohl und glücklich. 


Anders denken, anders leben

Sie kennen vielleicht die TV-Serie "Unsere kleine Farm".
Der Vater Charles Ingalls hatte Ende des 19. Jahrhunderts eine kleine Farm in Amerika gebaut.
Er war in der Holzverarbeitung sehr begabt und baute sogar seine Möbel selber. Weil seine Farm nicht genügend Geld einbrachte, arbeitete er zusätzlich in einer Sägerei.
Als sie später in eine Stadt umziehen mussten, hatte er auch dort wieder mit Möbeln zu tun. Seine Tische waren so gut verarbeitet, dass er angestellt wurde und später sogar andere Leute instruieren konnte, wie man die Tische zusammen baut.
Die Konkurrenz hatte den Erfolg bemerkt und verkaufte die selben Tische, aber billiger.
Deshalb wurden seine Tische nicht mehr verkauft und er wurde entlassen.

In diesem kleinen Beispiel kann man auch unsere heutige Evolution wiederspiegeln.

Die Leute konnten früher viel mit den eigenen Händen arbeiten. Sie machten vieles selber (damals gab es noch nicht diese ganzen Einkaufsmöglichkeiten wie heute).
Die Kreativität war sehr wichtig.
Dann kommen die Fabriken, die grossen Firmen und es wird nach Rentabilität verlangt.
Der Profit kommt an erster Stelle.
In unserer Gesellschaft wird man immer mehr in eine Standardisierung geleitet.
Die Kreativität hat hier nicht mehr viel Platz. Es muss alles schneller, einfacher und günstiger werden. Deshalb optimiert man die Prozesse und spart, wo es nur möglich ist.
Dafür braucht man hauptsächlich die linke Hirnhälfte.
Das Gehirn ist in zwei Hälften, rechts und links, geteilt.
Die linke Hirnhälfte wird für die Rationalität, die Logik gebraucht, und die Rechte für die Kreativität, die Sensibilität.
Das heisst, wir benutzen sehr wenig die rechte Hirnhälfte (ausser die Künstler, die wiederum die linke Seite vernachlässigen).
Stellen Sie sich vor, wir würden beide Seiten voll aktivieren. Welche Möglichkeiten hätten wir ?
Wir haben unsere Gesellschaft an einen Punkt gebracht, wo vieles einfacher geht. Wir können mit der heutigen Technologie viel schneller und viel einfacher die alltäglichen Aktivitäten erledigen.

Sind wir deshalb glücklicher ?
Viele Leute spüren, dass etwas in unserer Gesellschaft nicht stimmt. Aber was ?

Manche würden sagen : - "man muss die Regierung wechseln. Sie sind schuld an unserem Unglück. Deshalb haben wir nicht genügend Geld."
Andere behaupten : - "Die Leute sind heute verrückt. Keiner passt auf den Anderen auf. Jeder ist nur noch auf sich selber konzentriert."
Oder noch diese : - "Die Machthaber, die Bänker, die Politiker wollen uns in moderne Sklaven umwandeln. Sie beobachten uns, Sie wissen genau, was wir tun oder wie Sie uns dominieren können."
Was ist hier wahr oder falsch ?
Das kann jeder selber entscheiden.

Wie kann man aber etwas an unserer Welt ändern ?

Ganz einfach : zuerst muss der Wille dafür da sein und dann fängt man bei sich selber an.

Wenn man ein grosses Projekt hat, fängt man an darüber zu denken, Ideen zu sammeln und dann spricht man sich mit anderen Leuten ab, wie man es machen könnte bis endlich die Realisierung kommt.
Denken, reden, machen. In dieser Reihenfolge werden alle konkreten Realisierungen durchgeführt. In manchen Fällen fällt das Reden weg, wenn man z.B. etwas alleine macht. Am Anfang ist das Denken; Wörter, Sätze, die uns dazu führen etwas zu realisieren.
Wenn man also etwas ändern möchte, fängt man mit den Gedanken an. Man kann so an sich selber arbeiten und etwas an seinem Charakter ändern. Und indem man an sich etwas ändert, arbeitet man auch an unserer Gesellschaft. Heisst es nicht so schön, dass ein Schmetterling seine Flügel bewegt und so, einen starken Wind am anderen Ende der Welt auslöst. Eine kleine Tat kann etwas grosses auslösen.

Ein Beispiel :
Ein Mann liest am Morgen in der Zeitung, dass die Steuern erhöht werden und weil dies ein sensibler Punkt für ihn ist, regt er sich sehr stark darüber auf. Er kommt ins Büro mit einer schlechten Laune und redet deswegen mit den Kollegen ziemlich agressiv. Diese werden es natürlich auch. Am Abend erzählt er seiner Frau, wie die Kollegen agressiv waren.

Dieser Mann hat mit seiner schlechten Laune seine Agressivität verbreitet. Wir sind verbunden. Wir geben den Anderen vieles weiter und nehmen auch von Ihnen vieles mit. Es ist ein ewiger Austausch.

Wenn ich nun meine Taten also meine Gedanken an der Basis ändere, habe ich einen Einfluss auf mich, auf die Kollegen, die Leute, die Gesellschaft.

Der Film "Das Glücksprinzip" erzählt, wie ein Lehrer seinen Schülern eine Aufgabe gibt. Jeder soll sich eine Idee einfallen lassen, wie er der Welt helfen kann. Ein Schüler hat eine sehr einfache Idee : Jeder hilft 3 Personen, die dafür weiteren 3 Personen helfen sollten. Das löst im Film eine Kettenreaktion aus und die Leute werden nach und nach immer mehr dazu bereit zu helfen.
Es war nur eine Idee am Anfang aber mit grandiosen Folgen.
Haben Sie heute schon jemandem geholfen ?

Wir können etwas bewirken, auch wenn es nur kleine Sachen sind. Dazu kann man bei sich anfangen, bei seinen Gedanken.
Beobachten Sie sich selber. Wie denke ich ? Was sage ich ? Was mache ich ?
Was möchte ich an meinem Leben ändern ?
Wenn es mir gut geht, geht es der Welt um mich herum auch besser.
Es tönt egoistisch; ist es aber nicht, weil ich den Anderen nicht schaden will, im Gegenteil.
Wie kann ich der Welt helfen, wenn es mir selber schlecht geht ?

Wenn Jeder sein eigenes Glück gefunden hat, kann es der Welt gar nicht mehr schlecht gehen. Und dieses Glück findet man nirgendwo anders als bei sich selber. Das Glück ist nicht von den äusseren Ereignissen abhängig. Ich bin nicht glücklich, weil ich viel Geld habe, sonst wären alle reichen Leute glücklich und das ist anscheinend nicht der Fall.
Ich bin glücklich, weil ich in mir selber den negativen Gedanken keinen Platz mehr lasse. Ich freue mich über eine Blume. Ich freue mich, weil es dem Nachbarn gut geht. Ich freue mich, weil ich heute etwas gutes gemacht habe.
Dann bin ich glücklich und das Glück zieht dann auch die guten Sachen für mich an.
Wenn wir es fertig bringen, Gutes zu verbreiten und nicht die alltäglichen negativen Informationen, kommen wir auf dieser Welt einen Schritt weiter.

Und hier noch ein paar Gedanken :
1) Ich bin für mich selber verantwortlich.
Durch meine Gedanken beeinflusse ich meine Gesundheit, meine Arbeit, mein Leben.
2) Ich aktiviere durch Gedanken beide Hirnhälften,
um mein ganzes Potenzial zu entwickeln.
3) Das Glück ist schon in mir.
Ich gebe ihm gute Erde und Dünger (gute Gedanken und Taten), damit es erscheinen kann.
4) Ich helfe den Anderen.

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