•  
  •  

Themen 2

Hier finden Sie verschiedene Themen und Ideen, die ich gerne mit Ihnen teilen möchte.
Sie können, wenn Sie es wollen, eine Bemerkung oder Frage unten im Kontakt-Formular senden.
Vielen Dank.


Hoffnung

Heutzutage wird man von allen Seiten mit negativen Informationen bombardiert. Mit der Zeit können sich Depressionen oder auch nur ein Unwohlsein entwickeln. Man fühlt sich in dieser Welt einfach nicht wohl und weiss vielleicht nicht einmal warum.
Was kann man dagegen tun ?
Dagegen ? Nichts.
Aber dafür, dass man sein Leben in die eigenen Hände nimmt;
da kann man etwas machen.
Wenn man gegen etwas kämpft, ist man genau in dieser agressiven Welt, die man nicht mehr will. Also geht es darum, etwas Neues auszuprobieren,
etwas Anderes zu kreieren.
Als erstes kann man sich dafür entscheiden, etwas ändern zu wollen :
Ich bin für mich selber verantwortlich und nehme mein Leben in die eigenen Hände.
Ich bin ab heute positiv und will nur noch positives hören, sehen und spüren. Wenn trotzdem negatives zu mir kommt, lasse ich es los oder betrachte es neutral (mit Mitgefühl, wenn es andere Leute betrifft aber nicht mit Mitleid). Es gehört nicht zu meiner neuen Welt.
Ich bin dankbar für alles Positive, was ich heute habe oder bin.
Ich bin heute, was ich sein möchte.
Ich bin vollkommen gesund. Ich brauche die Krankheit nicht mehr, weil ich mich für die Gesundheit entschieden habe. Ich will nicht mehr das Opfer sein, das um Mitleid bettelt, wenn es krank ist. Ich bin stark und gesund.

Positive Affirmationen helfen, reichen aber nicht aus, um langfristig etwas ändern zu wollen. Ich kann mein Ziel (Neues Leben) nur erreichen, wenn ich alle Teile von meinem Selbst zusammen bringe und mit allen zusammenarbeite. Das sind Körper, Geist und Seele.
Wir haben den Kontakt oder die Bewusstheit dieser Teile vergessen.
Hören wir genau zu, wenn der Körper uns auf seine Art sagen will,
dass man eine Pause machen sollte ?
Gibt es nicht manchmal Zeichen, mit denen uns die Seele etwas klar machen will ?
Mit der Zeit hat sich der bewusstere Teil von uns (der Geist) von den anderen Teilen teilweise abgeschnitten und hat sein eigenes Leben kreiert (das Ego).
Wenn wir dem Körper und der Seele ein bisschen mehr Platz in unserem Leben lassen (durch Bewusstheit), sind wir wieder eins mit uns selber.
Dann verstehen wir auf einmal auch, dass wir eins mit der ganzen Menschheit sind. Der ganze Planet und wir Menschen sind alle energetisch miteinander verbunden.
Ein Beispiel kann es vielleicht zeigen :
2 Menschen streiten. Das Thema ist hier nicht wichtig. Am Ende des Streits hat meistens einer gewonnen und der Andere verloren.
Der Gewinner fühlt sich stark und der Verlierer schwach. Warum ?
Wo kommt die Energie her oder wo ist sie hingeflossen ?
Gedanken, Wörter sind auch Energien und somit ist die Energie vom Verlierer zum Gewinner geflossen.
Wäre dies möglich, wenn wir nicht verbunden wären ?

Und genau deswegen geht es unserer Welt so schlecht. Wir holen uns die Energie von den Anderen. Der Eine mit Kraft (Gewinner), der Andere durch Mitleid (Opfer). Es ist ein ewiges Hin und Her der Energie, die geraubt wird. Und das gibt es nun schon seit Jahrtausenden. Es passiert zwischen 2 Menschen, oder zwischen 2 Städte oder 2 Staaten. Und so entstehen Kriege, Terrorismus. Jeder will etwas vom Anderen. Jeder nimmt sich etwas vom Anderen; bewusst oder meistens unbewusst.

Wie wäre denn die Welt, wenn jeder von uns ab Heute anfangen würde zu geben anstatt zu nehmen ?
Man kann vieles geben, als erstes Liebe, Freundschaft, Hilfe, Geborgenheit.
Das Schöne daran ist, dass es nicht nur demjenigen besser geht, der kriegt aber auch der Mensch, der gibt, fühlt sich besser, erfüllt und glücklich.
So würde das Positive sich ausbreiten und nicht mehr das Destruktive.
Wir können uns für das Glück jetzt entscheiden.
Wir brauchen es nur zu wollen.
Lassen Sie die Freude, die Sie in Ihrer Kindheit gespürt haben, wieder zu Ihnen kommen. Haben Sie Freude an kleinen Sachen wie das Singen der Vögel am Morgen, die Schönheit der Natur, das Lächeln eines Kindes.
Das ist der Anfang Ihres Glücks.

Wenn viele Leute positiv denken und sich danach verhalten, wird sich die Welt generell verändern, auch in der Politik oder Wirtschaft.
Wie wäre es, wenn Landesführer zum Krieg aufrufen und keiner geht hin,
weil es für die Leute nicht mehr stimmt ?

Eine bessere Welt ist möglich,
wenn man daran glaubt und bei sich damit anfängt. JETZT

Die Zeit

Wir leben in einer wunderbaren Zeit. Die Technologie ermöglicht uns, viele Arbeiten schneller und besser zu bewältigen. So sollten wir logischerweise auch mehr Zeit haben, um sich mit anderen Sachen zu beschäftigen. Diese haben wir tatsächlich, wie z. B. für Sport oder lesen.
Und so kommen wir wieder zu dem Punkt : 
Wir haben schon wieder keine Zeit, weil alles verplant ist. 

Die Kommunikation hat sich so entwickelt, dass wir jederzeit erreichbar sind, so das uns sogar der Chef in der Freizeit anrufen kann. Arbeit und Freizeit vermischen sich immer mehr und so haben wir das Gefühl, dass alles schneller geht. Wir haben für nichts mehr Zeit . Die Agenda ist für die nächsten Wochen voll und es bleibt wenig Zeit für den Partner oder für die Freunde.
Wie kann man das ändern ? Wer kann uns hier helfen ?
Die eigentlichen Fragen wären :
- wer füllt die Agenda ?
Sie.
- wer antwortet am Handy, wenn der Chef am Sonntag anruft ?
Sie.
- wer plant Wochen oder Monate im Voraus, weil man Angst hat etwas zu verpassen ?
Sie.
Jetzt könnten Sie sagen : "Ja, aber ...".
Und dann kommen mehrere Gründe, warum das so ist.
Man hat sehr oft das Gefühl, man muss dies oder das machen, weil es vom Chef, von der Gesellschaft, vom Partner erwartet oder sogar verlangt wird.
Wer entscheidet über Ihr Leben ?
Sie.
Es gibt natürlich Kompromisse, wenn man in einer Gesellschaft lebt. Wenn jeder machen würde, was er will, hätten wir eine Anarchie.
Den Anderen mit Respekt zu behandeln sollte in den meisten Gesellschaften selbstverständlich sein.
Das wäre aber schon die (fast) einzige Einschränkung an meiner Freiheit, die ich mir selber gerne und freiwillig gebe.
Es kommt natürlich auch noch das Gesetz, das eingehalten werden muss.
Die anderen Einschränkungen kommen von der Moral, den Religionen, den Erfahrungen,...
Sie entscheiden, inwiefern Sie sich von diesen Einschränkungen beeinflussen lassen.
Die Moral verlangt, dass man dies oder das nicht machen darf.
Die Religion gibt an, wie man leben muss, damit man ins Paradies kommt.
Meine Eltern oder Freunde haben mir gesagt, dass ich dies so oder so machen soll.
Wer sagt uns, dass dies alles korrekt ist ?
Stellen wir das eine oder das andere wieder in Frage. Natürlich nicht alles, aber da wo man sich nicht wohl fühlt, könnte Handlungsbedarf sein.
Und dies ist bei vielen Leuten der Fall, mit der Zeit.
Sie bestimmen, wieviel Zeit Sie für dies oder das brauchen wollen.
Beim Chef kann man auch Grenzen setzen und Ihm klar machen, dass am Sonntag ein Anruf von Ihm nicht entgegengenommen wird.
Was ist für Sie wichtig und was nicht ?

Die Zeit läuft uns davon und wir können sie nicht aufhalten.
Und das brauchen wir auch nicht.
In unserer Gesellschaft muss alles schnell und noch schneller laufen.
Wenn wir hier nicht auf die Bremse drücken, wer sonst ?
Der Fluss der Gesellschaft treibt uns immer schneller und weiter mit.
Vielleicht kann man auch ein bisschen am Rande des Flusses schwimmen, wo die Strömung nicht so stark ist.
Wir planen so viele Sachen für die Zukunft, dass wir die Gegenwart vergessen. Das zeigt sich auch bei einem Gespräch. Man hört dem Anderen nicht richtig zu, weil wir im Kopf schon wieder an etwas anderes denken.
Und so verpassen wir sehr viel.
Der Vater sieht nicht wie sein Sohn die ersten Schritte macht, weil er in Gedanken noch bei der Arbeit ist.
Ein Zugfahrgast sieht die Natur nicht, weil er mit dem Handy beschäftigt ist.
Die Kinder sind viel spontaner und leben viel mehr im Jetzt; bis wir Sie aus Ihrer Jugend herausreissen und Ihnen die Welt der Erwachsenen lernen.
Wenn wir ehrlich sind, haben wir diese Welt der Erwachsenen auch nicht mehr so gern, mit dieser ganzen Hektik und den Verbrechen.
Die Welt der Kinder gefällt uns viel besser. Man kann spielen, lachen, machen was man will. Man hat keine Rechnungen zu bezahlen, braucht nicht zu arbeiten. Oh, wie schön !
Warum könnte man nicht auch hier einen Kompromiss finden ?
Das würde heissen, mehr Kind sein und trotzdem Erwachsen sein.
Anders gesagt : als Erwachsener im Jetzt leben und nicht alles so seriös nehmen.
Wir sind hier auf der Erde, um zu leben und nicht zu überleben.
Also leben wir im Jetzt, fröhlich und spontan wie ein Kind.


Die Gedanken

Ist Ihnen schon aufgefallen, dass wir den ganzen Tag denken ?
Es gibt keine Pause für unseren Kopf.
Wir denken und denken ohne aufzuhören.
Bei der Arbeit braucht man natürlich seinen Kopf, um alles korrekt zu bewältigen.
Es geht hier viel mehr darum seinem Denken eine Pause zu gönnen.
Wir spüren wie gut es tut, wenn wir den Kopf ab und zu abschalten können, wenn wir fernsehen z.B. Beim fernsehen holen wir uns aber meistens so viele negative Informationen ins Wohnzimmer, dass es auch nicht das beste Mittel ist abzuschalten. 
Achtung : es geht hier um "nicht denken". Es ist nicht dasselbe, wenn man versucht an nichts zu denken, weil man da wieder denkt.
Versuchen Sie es : denken Sie an nichts. Was kommt Ihnen da in den Sinn ?
Vieles aber sicher nicht nichts.

Im Buddhismus trainieren die Mönche das "nicht denken", indem Sie versuchen den Nullpunkt zwischen 2 Gedanken zu erweitern.
Aber warum tun Sie das ?
Warum scheint es so wichtig zu sein, nicht zu denken ?
Als erstes kann sich unser Kopf erholen.
Zweitens sind viele von unseren Gedanken sowieso negativ und somit wäre eine wichtige Quelle für unser Unwohlsein beseitigt.
Wenn wir alle Gedanken von nur einem Tag zusammenstellen würden, wären wir überrascht, wieviele unnötige Dinge uns in den Sinn gekommen sind.
Das ist nicht nur pure Zeit- und Energieverschwendung, man lebt nicht mehr in der Gegenwart. Man sieht und hört vieles um sich herum nicht, weil man gerade an etwas Unnötiges denkt.

Viele Gedanken sind negativ und stellen uns in einen negativen Zustand, obwohl wir äusserlich gar keinen Grund dafür hätten. 
Eine interessante Theorie schildert, dass wir unsere Gedanken nicht selber kreieren sondern dass unser Kopf analog einer Antenne die Gedanken anziehen würde und dies je nach unserem Befinden. Wenn ich also negativ eingestellt bin, ziehe ich negative Gedanken an oder umgekehrt.
Richtig oder falsch ist nicht einmal wichtig aber es würde hier auch zeigen, dass unser "Sein" unsere Gedanken und unser Wohlbefinden steuert.
Das "Sein" wird durch alle meine Ideen, meinen Glauben, mein Wissen definiert. Wenn ich in meinem Leben viel Negatives erlebt, erfahren, gesehen oder gehört habe, wird mein "Sein" mehr negativ geprägt und meine Gedanken werden dem entsprechen. Genauso ist es mit dem Positiven.
Wenn mir das bewusst wird, habe ich herausgefunden, warum ich so bin wie ich bin und kann auch mein "Sein" ändern, wenn es mir so nicht gefällt.
Nur mit der Bewusstheit kann ich schon viel machen. Jedesmal wenn ich etwas "schlechtes" denke, bemerke ich das und kann es ändern indem ich es als unnötig in meinem Unterbewusstsein speichere (ich sage mir, ich brauche diesen Gedanken nicht). Mit der Zeit werde ich immer mehr positive Gedanken haben und die Welt positiver sehen. Man fühlt sich besser.

Nun sind meine Gedanken positiv aber immer noch allgegenwärtig.
Und mein Kopf braucht so dringend eine Pause.
Mit Meditation und durch die Bewusstheit kann man erreichen, nicht mehr zu denken. Wenn man nur ein paar Sekunden oder Minuten nicht denkt, ist man in diesem Moment in der Gegenwart. Man lässt dem Gehirn ein bisschen Ruhe und ist offen für das was um sich herum passiert.
Und wer weiss, vielleicht ist in dieser Ruhephase auch Platz für etwas Neues ?
Für einen Kontakt mit der Seele, vielleicht ?

  
publiziert am 8.März 2016

Wer bin ich ?

Wie gut kennen Sie Sich ?
Wissen Sie alles über sich ?
Ich glaube, die meisten Leute würden behaupten sich einigermassen gut zu kennen. Man kennt natürlich seine Eigenschaften, seine Stärken und Schwächen, wie man auf verschiedene Ereignisse reagiert,usw.
Gibt es da nicht noch mehr ?
Warum werde ich krank ?
Warum passieren mir immer wieder die selben negativen oder positiven Geschichten ?
Warum treffe ich öfters Leuten mit den selben Eigenschaften ?
Ist alles nur Zufall ?

Wir kennen nur einen Teil unseres Wesen, hauptsächlich den Geist. Körper und Seele sind uns nicht so bekannt, wie wir denken.

Der Körper gibt uns so viele Zeichen, die wir sehen, aber nicht verstehen. Es sind die Krankheiten oder Schmerzen, die eine ganz andere Rolle spielen als die, die wir glauben.
Eine Krankheit bekämpfen wir wie einen Feind. Dabei will uns der Körper nur klarmachen, dass bei uns etwas nicht so harmonisch läuft, nicht auf der körperlichen Ebene sondern auf der emotionalen. 
Die starken negativen Emotionen machen uns krank und der Körper hilft uns diese wieder in den Griff zu bekommen. In dem wir wissen welche Krankheit und welche Körperteile betroffen sind, können wir auch herausfinden welche Emotionen dahinter stecken. Herzkrankheiten z.B. haben mit einem Mangel an Liebe zu tun. Es gibt viele Bücher, die darüber Auskunft geben können.
So kann die Arbeit auf der emotionalen Ebene die Heilung beschleunigen oder sogar auslösen. Diese Arbeit kann nur effektiv werden, wenn wir wissen, wie der Mensch funktioniert. Deshalb ist es auch gut über die Seele zu reden.

Die Seele ist das Göttliche in uns, das Höhere Selbst, das alles über uns weiss. Sie hilft uns, wenn wir Hilfe brauchen. Wir kriegen auch hier so viele Zeichen, die wir nicht interpretieren können oder meistens nicht einmal sehen.
Dazu gibt es eine kleine Geschichte, die Ihnen vielleicht hilft zu verstehen, was ich meine :

"Im Dorf kam es zu einer Überschwemmung und alle Leute mussten evakuiert werden. Der Hans sagte aber : "Ich glaube an Gott. Ich bleibe hier und Gott wird mich retten."
Die Nachbarn kamen zu Ihm und wollten ihn mitnehmen.
"Nein, nein, rief Hans, Gott wird mich retten", und er blieb. Das Wasser stieg nun bis zum Erdgeschoss und Hans ging in die obere Etage, als die Feuerwehr mit dem Boot kam und ihn mitnehmen wollte."Nein, Nein, Gott wird mich retten" war auch hier wieder die Antwort. Als er dann auf das Dach flüchten musste, weil das Wasser immer noch stieg, kam die letzte Rettung. Das Militär versuchte Hans mit dem Helikopter zu retten aber Hans blieb auf seinem Dach.
Und so kam es, dass Hans ertrank.
Als er zu Petrus im Himmel kam, war er wütend und schrie Petrus an : "Warum hat mich denn Gott nicht gerettet ?"
Und Petrus sagte ihm ganz ruhig : "Wer hat dir denn die Nachbarn, die Feuerwehr und das Militär geschickt ?" Gott, natürlich."

Diese Geschichte zeigt uns, dass wir grosse Wunder von Gott erwarten, dabei tut das Göttliche in uns, die Seele, jeden Tag Wunder, die wir aber nicht als solches erkennen. Sie haben sicher schon Situationen erlebt, wo Sie sich gesagt haben "Was für ein glücklicher Zufall ?". Zufälle gibt es nicht.
Wer, glauben Sie denn, war da am Werk ?
Ihre eigene Seele, natürlich.
Wenn wir den Kontakt mit der Seele suchen, werden uns diese Zeichen immer mehr bewusst und konkret. 

Wenn wir neu lernen, mit dem Körper und der Seele zu kooperieren, damit alle 3 Teile von uns, ( Körper, Geist und Seele ) wieder eins sind, werden wir bewusster und gesünder leben können. Dies ist nicht einmal wirklich neu. Wir haben es nur mit der Zeit vergessen. Unsere Gesellschaft, wir, haben uns immer mehr von der Natur und von Gott entfernt.
Indem wir diese wieder finden, können wir nicht nur mit uns selber aber auch mit den anderen in Frieden und in Liebe leben, weil wir uns dann auch besser kennen. Die Selbsterkenntnis wird uns viele Probleme lösen und die Welt einen grossen Schritt weiterbringen.

publiziert am 11.04.2016

Hans im Glück

Ich möchte Ihnen Heute eine Geschichte erzählen :

In der Mittagspause ging Hans ab und zu in den Park, um frische Luft zu schnappen. Er setzte sich auf eine Bank und fing an sein Sandwich zu essen. Dabei schaute er um sich herum und sah, wie die Kinder auf dem Rasen spielten. Sie sprangen, rannten und lachten. Er musste selber lächeln, weil es einfach gut tat, sie zu beobachten.

Ach wie schön war es doch, als man Kind war. Keine Sorgen wegen den Rechnungen, keinen Stress wegen der Arbeit, nur pure Freude. Man hatte Träume und man lebte sie, und wenn es auch nur in der Phantasie war. Das störte nicht. Für das Kind war es real. Es spielte seinen Traum, es lebte ihn.

Hans lächelte, als er sich erinnerte, dass er als Kind Feuerwehrmann sein wollte. Das war sein Traum. Er wollte Leben retten oder auch Katzen. Jetzt ist er Buchhalter in einer grossen Firma und klettert die Hierarchieleiter hoch anstatt die Leiter der Feuerwehr.

Aber heute ist er ja auch glücklich. Er hat einen gut bezahlten Job, eine Frau, 2 Kinder, ein Haus, ein Auto. Was will man denn noch mehr? Als er sich so vor seinen Augen vorstellte, was er alles hatte, um glücklich zu sein, verschwand sein Lächeln.

War er denn wirklich glücklich? Irgendwie spürte er, dass etwas fehlte. Aber was ?

Gerade in diesem Moment kam ein kleines Mädchen auf ihn zu und lächelte ihn an. Er musste nun auch lächeln und nahm die Blumen, die ihm das kleine Mädchen gab. Sie hatte sie gerade erst auf der Wiese gepflückt. „Warum schenkst du mir die Blumen ?“, fragte Hans. „Die machen dich wieder glücklich, weil du so traurig aussiehst“, war die Antwort und das Mädchen rannte davon.

Hans war sehr gerührt und sein Herz öffnete sich ein wenig. Er spürte dieses warme Gefühl.

Ja, genau. Das war es. Es fehlte ihm einfach die Freude im Alltag. Bei der Arbeit, in der Familie, mit den Freunden. Es war Routine. Man lebte und funktionierte nur noch.

Hans will nun sein Leben ändern. Er kauft am selben Tag neue Kleider. Nicht mehr diese grauen oder schwarzen Anzüge, nein, dafür aber blaue; und bunte Kleider für die Freizeit. Er will seiner Frau Blumen oder öfters eine Kleinigkeit schenken, um ihr damit zu sagen, dass er sie liebt. Er will mit den Kindern mehr Zeit verbringen, damit er sie besser kennen lernen kann. Er will sich mehr mit den Freunden treffen und Spass haben. Bei der Arbeit will er herausfinden, wann die Kollegen Geburtstag haben, um jedem ein kleines Geschenk zu machen. Er will Freude geben, weil er begriffen hat, dass man dann auch Freude kriegt.

Und etwas ganz besonderes hat er für sich selber ausgedacht. Man sollte sich auch ab und zu selber eine Freude machen. In den nächsten Tagen will er zum Fest der Feuerwehr gehen. Dort kann er sicher auf die Feuerwehrleiter hochklettern. In diesem Moment ist Hans im Glück.

publiziert am 02.05.2016

Opfer-Täter

Haben Sie schon bemerkt, dass bei fast alle Leuten eine bestimmte Rolle eine grosse Einwirkung in Ihrem Leben hat? Diese Rolle schreibt Ihnen sogar vor, wie Sie sich verhalten sollen. Man merkt es nicht mehr. Es ist Normalität geworden. Und gerade deswegen raubt uns diese Rolle einen Teil unserer Freiheit. Es ist die Opfer-Täter-Rolle. Sagt man nicht, man ist der Wolf oder das Lamm. Viele Leute benutzen beides.
Eine Person in der Täter-Rolle bezeichnet sich durch ihre Dominanz. Er ist der Wolf, der die anderen dominiert und steuert. Alle müssen nach seiner Pfeife tanzen. Er will immer Recht haben, er geniesst und sucht den Kampf (wenn auch nur verbal), um den anderen zu zeigen, dass er der bessere ist.

Wenn zwei Täter aufeinander kommen, stellt sich sehr schnell heraus, dass sie sich überhaupt nicht verstehen und sie gehen frustriert auseinander. Keiner konnte den anderen dominieren. Ein Täter sucht ein Opfer, dem er seine Energie rauben kann. Nach einer Auseinandersetzung fühlt sich der Täter stark und das Opfer schwach. Die Energie floss vom einen zum anderen.
Man könnte glauben, dass der Täter der Böse sei und das Opfer der Arme. Nein, denn das Opfer braucht den Täter, sonst kann es nicht Opfer sein. Weil das Opfer meistens schon seit längerem in dieser Rolle ist, fühlt es sich dort wohl. Auf der anderen Seite ist es nicht gerade ein gutes Gefühl, wenn man gedemütigt wird. Das gibt einem die Gelegenheit, sich bei anderen Leuten zu beklagen, um zu kriegen wonach man gesucht hat: Beachtung und Mitleid. Man fühlt sich wohl, denn man hat auch hier wieder dem anderen seine Mitleid-Energie geraubt.

Wie oft beklagen wir uns jeden Tag. Alle anderen sind an unserem Unwohlsein Schuld. Wenn man die Situation genauer beobachtet, will der Täter Täter und das Opfer Opfer sein. Man sollte dem anderen dankbar sein und Ihn nicht beschimpfen, denn man kriegt ja was man will. Ohne Täter kein Opfer und ohne Opfer kein Täter.
Viele Leute sind sogar beides. Es kommt darauf an, wen man gegenüber hat. Ein Mann kann bei der Arbeit ein Opfer sein (Er sieht seinen Chef als Tyrann) und daheim ist er der Täter (er lässt die Rache für seinen Chef an seiner Familie aus.)
So geht das Karussell immer weiter. Man kommt aus dieser Rolle nicht mehr heraus.

Ist man damit glücklich?

Der Täter geniesst es, solange er nicht selber zum Opfer wird. Dem Opfer kann es eine Zeit lang auch gut gehen, aber es wird immer schwieriger Leute zu finden, die Mitleid mit ihm haben. Und so kann es zum Burnout kommen, weil die Frustrationen sich kumulieren. Andere reagieren anders, indem sie rebellieren und nicht mehr Opfer sein wollen. Und was werden sie dann: Täter. Und alles fängt wieder von vorne an. Was ihm angetan wurde, tut er jetzt den Anderen an. Man glaubt, es gäbe nur diese eine Opfer-Täter-Rolle. So wird es aber in unserer Gesellschaft niemals besser. Es ist immer dasselbe Schema:

Der Eine gegen den Anderen.

Dabei hat man doch gelernt, dass man zusammen besser vorwärts kommt. Nun versteht man auch, warum in diesem Schema nicht alles gut läuft. Man merkt so langsam, dass in unserer Gesellschaft etwas stört. Vielleicht sind es gerade diese Rollen. Es ist ein ewiger Kampf gegen den anderen. Man vergeudet so viel Energie für nichts, nur um den anderen zu manipulieren.

Gibt es nicht eine andere Möglichkeit?
Wenn wir verstehen, dass der andere kein Feind ist jedoch genauso ein Mensch mit Freude, Ängsten und Problemen wie jeder andere auch, dann kommen wir dem Ziel, glücklich zu sein, schon ein bisschen näher.

Jeder ist so wie er ist.

Wenn wir dies akzeptieren können ohne den anderen ändern zu wollen, bräuchten wir keine Be- oder Verurteilung mehr. Im Gegenteil wir könnten voneinander viel lernen. Wenn ein armer Mensch von einem reichen lernen könnte, wie er z.B. mit dem Geld umgehen könnte, käme er vielleicht dem Reichtum einen Schritt näher.
Keine von diesen Opfer-Täter Rollen bringt uns zum Glück. Also könnte man sich entscheiden keine mehr davon zu übernehmen dafür der Eigenverantwortung mehr Gewicht zu geben um sich selbst zu sein. Ich bin für mich verantwortlich, wenn gutes oder auch schlechtes passiert. Beim schlechten kann ich mir die Frage stellen: wie kann ICH die Situation ändern, damit sie mir dann passt. Jeder kann selber entscheiden. Die Lösung steckt in jedem von uns. Wichtig ist ehrlich mit sich selber zu sein und an sich zu glauben.
Dann kann jeder seinen eigenen persönlichen Weg finden.  Miteinander und nicht gegeneinander können wir eine zufriedenstellende Gesellschaft aufbauen. Im Alltäglichen fangen die kleine Veränderungen an, die später grosse Auswirkungen haben können.

publiziert am 31.05.2016

Der Glücksvogel

Ferdinand fühlte sich wohl in der Natur und war deshalb so oft es ging wandern. Und da passierte ihm etwas Seltsames. Bei einer Pause auf einer Bank dachte er über sein Leben nach. Es war Stellenabbau bei der Arbeit geplant und das machte ihm sehr zu schaffen. Sicher wird er wieder davon betroffen sein. Es passierte ihm dauernd so viel Negatives.

„Ich bin doch so ein Pechvogel“, dachte er ganz laut.

„Und ich bin ein Glücksvogel“, antwortete eine Stimme.

Er schaute um sich herum, sah aber niemanden.

„Hier bin ich, da oben“.

Er schaute hoch und sah einen Vogel, einen sprechenden Vogel welcher aber anders als ein Papagei sprach. Als Ferdinand ihn darauf ansprach, wurde ihm gesagt, es sei ganz natürlich.

„Du hast gesagt, du wärst ein Glücksvogel? Was meinst du damit? Kannst du mir helfen?

Ich bin so ein Pechvogel.“

„Zwischen Vögel sollte es möglich sein, sich zu helfen. Du bist ein Pechvogel, weil du es so willst.“, antwortete der Vogel.

„Das stimmt doch gar nicht“, regte sich Ferdinand auf.

„Warum gibst du dann so viel Kraft und Energie daran?“, antwortete der Vogel.

„Was redest du da?“

„Du denkst und redest viel über negative Sachen; über Pech, Krankheit, Unfälle, Katastrophen, Krieg, Hass und Wut. Wie soll da noch Platz für etwas Gutes sein?“

Ferdinand regte sich noch mehr auf. Der Vogel fuhr fort:

„Sogar jetzt regst du dich auf, weil du die Wahrheit nicht sehen willst, weil du nicht akzeptieren kannst, wer du bist.

Stellen wir die Frage anders: wann hast du das letzte Mal etwas Gutes über, zum Beispiel, deinen Chef gedacht? „

Ferdinand kam aus seiner Aufregung nicht heraus:

„Der, der ist doch Machtbesessen und will die Anderen nur demütigen.“

Der Vogel liess nicht nach:

„Wie sieht es mit den Kollegen aus?“

„Jeder denkt doch nur an sich. Die wollen doch nur beim Chef gut dastehen.“

„Und privat? Mit deiner Frau?“

„Die kommandiert nur herum. Mach dies, mach das. Ich frage mich, warum ich noch mit ihr zusammenlebe.“

„Und die Freunde?“

„Keine Zeit dafür. Jeder schaut, dass er selber klar kommt.“

Der Vogel schaute Ferdinand genau an und sagte ihm:

„Wenn ich also zusammenfasse, ist das Klima bei der Arbeit schlecht und privat sieht es auch nicht viel besser aus.“

„Ja, das sage ich doch die ganze Zeit, ich bin ein Pechvogel. Ich mache alles falsch und die Anderen sind alle gegen mich.“

„Jetzt wo die Situation geklärt ist, habe ich eine Frage an dich: was machst du, um deine Situation zu verändern? Ich glaube nämlich nicht, dass du so weitermachen möchtest.“

„Was soll ich denn machen? Ich bin ein Pechvogel. Das ist Schicksal. Ich kann nichts daran ändern.“

„Negativ zieht Negativ an und Positiv zieht Positiv an.“

„Was soll denn das wieder heissen?“

„Es ist eine goldene Regel. Wenn du das verstanden hast und richtig anwendest, kann sich dein Leben stark verändern. Du hast es ja schon mit dem negativen ausprobiert, versuche es nun mit dem positiven.

Im Moment siehst du dich als Opfer. Gehe aus dieser Rolle heraus, wenn du dein Leben ändern willst und suche dir eine neue, bessere und glücklichere aus. Wähle, wie du dein Leben leben möchtest. Wer ausser dir sollte es sonst machen? Sei dir bewusst, dass du alles erreichen kannst, was du willst. Wenn du bei einem Projekt schon hundert Probleme siehst, fange damit gar nicht an oder schaue dir die Probleme noch einmal an. Sind die Hindernisse wirklich so gross oder sind es nur Entschuldigungen, weil man Angst hat oder man sich für unfähig hält.

Ein Reporter fragte in den 50er Jahren einen berühmten Rennfahrer, warum er noch nie einen Unfall hatte. Seine Antwort war, dass er sich immer auf sein Ziel konzentrierte. In den Kurven liess er seinen Blick immer auf der Strasse, weil die Strasse sein Ziel war. Wo ich hinschaue da fahre ich auch hin. Viele Rennfahrer schauten auf die Bäume, weil sie nicht in sie hinein fahren wollten und gerade deswegen fuhren sie hinein.

Wenn man sich auf die Bäume, die Hindernisse, die Probleme, das Negative fokussiert, kommt genau das wieder zurück.

Sieht man die Strasse, die Lösungen, das Positive, zieht man diese auch an.

Lenke deine Kraft, deine Energie, deine Gedanken, deine Wörter und deine Taten auf das Positive und beobachte die Veränderungen. Das wichtigste: Glaube daran, glaube an dich und fühle das Glück und die Liebe in dir.“

Ferdinand war nachdenklich geworden. Besteht für ihn trotzdem noch Hoffnung auf ein besseres Leben. Wenn man jahrelang in derselben Opferrolle ist, fühlt man sich wohl darin, weil es etwas Bekanntes ist, weil man Mitleid spüren möchte. Eine andere Rolle macht Angst. Es ist etwas Neues.

Aber warum eigentlich nicht?

„Was habe ich zu verlieren?“, dachte Ferdinand.

Er bedankte sich beim Vogel und ging nach Hause mit einem bisschen mehr Licht und Liebe in seinem Herzen.

Das ist doch schon ein guter Anfang.


publiziert am 05.07.2016

Freiheit

Obwohl die Sklaverei Heute im 21. Jahrhundert immer noch nicht ganzheitlich verschwunden ist (die Vereinten Nationen schätzen, dass 12 Millionen Menschen immer noch als Sklaven ausgenutzt werden), können wir sagen, dass die Mehrheit der Menschheit frei ist. Freiheit ist aber nicht nur die körperliche Freiheitsbewegung. Es hat auch Aspekte in der Psychologie, Politik, Religion, Kultur, und Sozialrecht. Es geht also auch um das freie Denken. Mehrheitlich würde man aber auch hier sagen: wir sind frei.

Wenn man den Mechanismus des Unterbewusstseins kennt, könnte man schon an unserer Freiheit zweifeln. Wir speichern schon in der Kindheit alle Erfahrungen mit starken Emotionen im Unterbewusstsein. Diese werden als Muster gespeichert und wieder hervorgeholt, wenn man in eine ähnliche Situation kommt. Es geht darum, dass der Körper schneller reagieren kann (wie die Cookies im Computer.) Sie beeinflussen unser ganzes Leben, ohne dass wir es bemerken. Es ist also ein Schutzmechanismus, der uns positiv aber auch negativ beeinflussen kann. Zum Beispiel kann ein Vater sein Kind misshandeln, nur weil er dasselbe als Kind auch erlebt hat. Es muss aber nicht unbedingt sein. Mit dem freien Willen kann der Mensch selber entscheiden, ob er dies akzeptieren oder anders handeln will. Diese Muster müssen dafür zuerst erkannt werden. Wie erkennt man sie? Z. B. wenn sich eine negative Situation mehrmals wiederholt, kann ein Muster dafür verantwortlich sein.

Es gibt auch manche Leute, die diese Muster bewusst benutzen.
Die Werbung weiss, wie sie die Menschen beeinflussen kann. Sie wiederholt oft dieselben Sätze, Bilder oder Musik bis diese sich bei uns eingeprägt haben. Sie zeigen uns eine ideale Welt. „Wenn man in dieser Welt leben will, muss man dieses Produkt kaufen“, will die Werbung uns klarmachen. Diese Sätze bleiben in unserem Unterbewusstsein und können unsere Einkaufsgewohnheiten beeinflussen.
Mehr und mehr werden dieselben Mittel auch in der Politik benutzt. Es geht ja darum, dass man seine Ideen durchsetzt und dass man wiedergewählt wird. Man sagt das, was den Leuten gefällt und dies entspricht nicht immer der Wahrheit. Wieviel wird von den Kandidaten vor den Präsidentenwahlen (z.B. in Frankreich oder USA) versprochen und danach nicht eingehalten?
Bei den Abstimmungen in der Schweiz beobachtet man dies manchmal auch. Obwohl dieses System sehr gut für die Demokratie ist, wird es von manchen Leuten ausgenutzt. Es wird eine einfache Frage gestellt und viele sind damit sofort einverstanden. Dabei geht es vielleicht um etwas ganz anders, etwas das man nicht auf den ersten Blick sieht. Man glaubt frei zu denken, wird aber in eine bestimmte Richtung gelenkt.
Wie sieht es mit der Religion aus? Stimmt alles was in den heiligen Schriften steht? Es wird immer mehr in Frage gestellt, ob das Leben von Jesus zum Beispiel sich wirklich so abgespielt hat, wie es in der Bibel steht. Die Religion gibt uns vor, was wir denken oder glauben müssen. Jeder kann selber entscheiden wieviel er davon glauben will. Es ist auch nicht entscheidend, ob es wahr ist oder nicht aber viel mehr, ob es uns gut tut oder nicht. Wenn wir uns eingeengt oder unwohl fühlen, könnten wir etwas bei uns ändern, andere Ideen annehmen, auch wenn sie nicht der Mehrheit entsprechen.

Das freie Denken wurde seit unserer Geburt von vielen Faktoren beeinflusst. Als Erwachsener können wir nun entscheiden was wir davon akzeptieren wollen und was nicht.
Stellen wir uns und unsere Ideen wieder in Frage. Stimmt alles, was wir glauben? Solange wir ein erfülltes und glückliches Leben haben, brauchen wir diese Übung nicht. Wenn es uns aber schlecht geht, können wir nach Lösungen suchen und am besten in uns selber.      
Denn da ist der Schlüssel.
Die Freiheit hängt nur von uns selber ab.

publiziert am 05.08.2016

Der Ausserirdische

Von einem entfernten Planeten kam eines Tages ein Ausserirdischer auf die Erde.

Er wollte die Erde und dessen Bewohner erkunden.

Als erstes sah er Walfang- und Fischerboote und dachte: „die Menschen und die Meeresbewohner sind im Krieg.“ Er fand aber merkwürdig, dass es nur auf einer Seite Tote gab.

Dann sah er wie die Menschen ganze Wälder ausrodeten. Er dachte: “die Menschen und die Pflanzen sind im Krieg.“ Auch hier fiel ihm auf, dass die Menschen die Stärkeren waren.

Dann sah er grosse Minen und gigantische Gruben. “Die Menschen und die Steine sind im Krieg.“ Aber nur die Einen kamen vom Schlachtfeld wieder in einem Stück zurück.

 

Was für eine unschöne Welt!

 

Als nächstes sah der Ausserirdische die Werbung im Fernsehen und eine ganz andere Welt.

Wenn man krank ist, wird man mit einem Medikament wieder gesund.

Wenn man traurig ist, geht man zu den Menschen, die Antworten geben.

Wenn man Geld braucht, geht man zu einer Bank und man kriegt welches.

Es gibt ein Produkt oder eine Lösung für alles.

 

Was für eine schöne Welt!

 

Er hatte nun zwei total verschiedene Welten gesehen und verstand den Unterschied nicht. Deswegen beschloss er sich als Mensch zu verkleiden, um direkt von ihnen zu hören und zu sehen, wie sie lebten.

Er begegnete vielen Leuten und es fiel ihm auf, dass die Meisten sehr frustriert und unzufrieden waren. Er wollte wissen warum und es gab mehrere Antworten. Die Einen waren mit der Arbeit nicht zufrieden oder die Anderen beklagten sich wegen der Politik, zum Beispiel.

Er bemerkte aber auch, dass es viele kranke Menschen gab. Reichten die Medikamente nicht?

Viele Menschen waren auch traurig. Hatten die Weisen Menschen keine zufriedenstellenden Antworten?

Viele waren auch arm. Gaben die Banken den Armen nicht genug Geld?

 

Er war verwirrt. Er konnte es nicht richtig begreifen und flog mit all seine Erfahrungen zurück auf seinen Planeten.

Wie es so üblich ist, musste er seinem Grossen Rat einen Bericht darlegen. Er hatte während seinem Flug auch gründlich darüber nachgedacht, was er nun erzählen sollte. Und so fing er an:

„Die Menschen haben mehrere Welten auf der Erde.

Die erste Welt kommt aus dem Fernsehen. Ich nenne sie, die Welt der Illusion. Es wird viel Schönes gezeigt und viel versprochen. Doch vieles entspricht nicht der Wahrheit.

Die meisten Menschen befinden sich in der zweiten Welt. Ich nenne sie, die Welt der Angst. Sie leben mit so vielen Ängsten. (Angst die Arbeit zu verlieren, Angst nicht genügend Geld zu haben, Angst vor dem Tod,...). Sie leben mit und in der Angst und verpassen es zu leben.

Die dritte Welt ist die reale Welt. Da leben die Menschen im „jetzt“; im Vertrauen, dass alles gut kommt. Sie leben als eine vollkommene Einheit und verlieren keine Zeit mit dem Überleben sondern leben in der Gegenwart. Es ist ihnen bewusst, wer sie wirklich sind.“

Der Grosse Rat war über diesen Bericht erstaunt und beschloss ab und zu einen Boten auf die Erde zu schicken, um zu sehen, ob und wie die Menschen sich von diesen Ängsten und Illusionen lösen werden.

Das wird die Zukunft zeigen.


publiziert am 31.08.2016

Die Angst

Die Angst ist überall. Bei manchen Leuten ist sie mehr verbreitet, bei anderen weniger. Sie beeinflusst unser Leben mehr als wir denken. Ein Erlebnis, ein Wort, ein Gedanke können die Angst in unserem Unterbewusstsein speichern. Dies kann dann durch zusätzliche Gedanken noch mehr verankert werden. Wenn wir also fähig sind die Angst auszulösen, haben wir auch die Fähigkeit diese zu löschen. Die äusseren Ereignisse erzeugen keine Angst. Es hängt mehr davon ab, wie wir die Ereignisse interpretieren. Es sind also unsere eigenen Gedanken, die die Angst in uns aufnehmen.

Ganz einfache Gedanken wie „Ich brauche Geld“ zeigen dem Unterbewusstsein einen Mangel an Geld (man hat ja nicht genug davon, sonst würden wir keins brauchen) und können zu einer Angst (Geldmangel) führen. Manche Ideen werden von unseren Eltern oder der Gesellschaft weitergegeben und wir nehmen sie als wahr an. Zum Beispiel bei der Werbung: „Sie haben vielleicht einen Fussnagelpilz und wissen es nicht einmal“, wird uns gesagt. Wenn es keinen Markt für ein Produkt gibt, wird der Markt eben kreiert und dies mit Hilfe der Angst. Eine Idee wird uns eingeprägt und kann manche Leute dazu bewegen das Produkt zu kaufen, weil sie Angst haben, sie könnten etwas haben, was sie gar nicht hatten.

Hier ist vielleicht auch eine Erklärung von Adam und Evas Apfel oder der von Schneewittchen. Dieser symbolisiert die Erkenntnis, das Wissen, das auch giftig sein kann, wenn es im Unterbewusstsein zu Ängsten oder negativen Mustern führt. Es hängt davon ab, wie man damit umgeht.

Wenn die Informationen, die wir kriegen, eher positiv sind, werden die Auswirkungen auf das Unterbewusstsein und so auch auf uns positiv sein. Wir können also selber entscheiden, welche Infos wir dem Unterbewusstsein weitergeben wollen. Wir sind die Quelle unseres Glücks.

Wenn eine Angst oder ein Muster im Unterbewusstsein gespeichert ist, wird sie mit ähnlichen Gedanken grösser. So wird sie aber auch kleiner, wenn man entgegengesetzte Gedanken hat. Die Angst vor dem Sterben z.B. kann verschwinden, wenn man sich selber glücklich im Paradies visualisiert. Wenn dies oft genug und mit Vertrauen gemacht wird, sind die Chancen gross, Ängste lösen zu können.

Wichtig dabei sind der Glaube und die Formulierung in der Gegenwart. Der Glaube gibt den Gedanken Kraft. Die Formulierung im „jetzt“ ist notwendig, damit die Informationen korrekt im Unterbewusstsein ankommen. Wenn sie sagen: „Morgen werde ich dies oder das sein“ versteht das Unterbewusstsein, dass sie es für die Zukunft wollen. Morgen ist immer 1 Tag nach heute also nie jetzt.

Die Angst, die vielleicht am häufigsten vorkommt, ist die Angst vor den Anderen. Dies wird aktuell von den Medien enorm verstärkt. Man zeigt uns Terroristen, Banditen und Kriminelle. Ob diese nun in den Nachrichten oder in fiktiven Filmen vorkommen, spielt für das Unterbewusstsein keine Rolle. Beide sind für ihn gleich real. All diese Bilder vergrössern immer mehr negativ das innere Bild, das wir vom Anderen haben. Der Nachbar, der Kollege, die Leute, die man zufällig im Bahnhof, in der Stadt oder im Bus trifft, sind alle potenzielle Gefahren. Jeder von denen kann ein Betrüger, ein Lügner, ein Krimineller sein.

Das Vertrauen verschwindet immer mehr.

Wie sollen wir da noch harmonisch miteinander leben können?

Das erklärt vielleicht auch warum wir uns in der Gesellschaft immer schlechter fühlen. Die grösste Kraft, die im Menschen liegt, wird durch die Angst verdrängt. Es ist die Liebe.

Eine Gesellschaft ohne Liebe wird grau, standardisiert, chaotisch, schnell und nervös. Lassen wir der Liebe wieder ein bisschen mehr Platz in unserem Leben, indem wir damit anfangen uns selbst zu lieben und so der Angst weniger Gewicht zu geben.

Wenn das Bild vom Anderen, vom Nächsten in unserem Unterbewusstsein mit Vertrauen und Liebe wieder verschönert wird, wird dies auch in der Realität einen Einfluss haben. Man geht wieder auf einander zu, redet anstatt zu kämpfen, lacht anstatt zu schimpfen und liebt anstatt den Krieg zu erklären.

Sie haben ihr Leben selbst in der Hand.

Sie können ihr Leben bewusster steuern und so eine bessere Lebensqualität erreichen.

Durch die inneren Werte, Bilder und Gedanken, die im Unterbewusstsein gespeichert sind, kann jeder von uns das Leben schöner gestalten.


publiziert am 08.10.2016

Die Schuld

Wie oft hatte man schon das Gefühl, dass man für etwas schuld war? Es kann passieren, dass man einen Fehler macht und dann dafür gerade stehen muss. Dann sagt man: „selber Schuld“. Es ist heikler, wenn man einen Fehler macht, der Auswirkungen auf andere Leute hat. Dann ist das Schuldgefühl noch stärker und kann sogar, wenn der Betroffene verletzt oder sogar getötet wird, ein Trauma beim Verursacher auslösen, zum Beispiel wenn ein PW-Fahrer das Velo neben sich nicht gesehen hat und ein Kind überfährt.
Wie geht man mit solchen Schuld-Gefühlen um?
Ist es wirklich eine Schuld?
Nehmen wir zuerst ein einfaches Beispiel: bei der Arbeit mache ich mit dem Computer einen Fehler und alle Rechnungen werden falsch ausgedruckt. Man ist genervt und macht sich Vorwürfe. Man hat aber gelernt, warum man den Fehler gemacht hat und wird es nächstes Mal besser machen. Das Schuld-Gefühl wird schnell wieder vergessen sein, weil man sich gegenüber tolerant ist. Wenn dieses Gefühl aber bleibt, wird es mit der Zeit eine immer grössere Last, weil andere Fehler und somit auch zusätzliche Schuldgefühle dazu kommen.
Ich würde hier nun einen Unterschied zwischen zwei Wörter machen: Schuld und Verantwortung. Ich rede von der Psyche und nicht von der Justiz. Im Gericht wird schuldig gesprochen, wer etwas falsch gemacht hat, gewollt oder nicht. Verantwortung und Schuld haben dann dieselbe Bedeutung. Nicht in der Psyche. Man ist stets für seine Taten und Aussagen verantwortlich aber nicht schuldig, wenn die Ursache ein ungewollter Fehler war. Schuldig ist man nur, wenn man absichtlich etwas Böses getan hat.  Es ist für unser Wohlbefinden sehr wichtig, dass wir hier einen Unterschied machen. Die Schuld ist ein negatives Gefühl, das unerträglich werden kann. Wenn wir bei jedem Fehler eine Depression bekommen, können wir das Wohlbefinden vergessen. Deswegen ist auch Toleranz gegenüber sich selber wichtig. Ich mache Fehler, alle machen Fehler und es ist auch gut so. Durch sie lernen wir. Der Fehler liegt in der Vergangenheit. Ich lasse also den Fehler und das Schuldgefühl in der Vergangenheit und konzentriere mich  auf die Gegenwart. Ein gutes Instrument ist auch die Vergebung. Indem ich für meinen Fehler um Vergebung bitte, wird sich das negative Gefühl auflösen. Dies gilt auch, wenn der Fehler gravierende Folgen für eine andere Person hat. Der Schmerz und die Gefühle sind dann viel stärker und es wird mehr Zeit brauchen, um die Situation zu akzeptieren. Wenn das Schuldgefühl aber nicht verarbeitet wird, wird das Selbstmitleid einem „auffressen“. Und auch hier gelten die Vergebung und die Selbsttoleranz, um sich von diesen negativen Emotionen zu befreien. Es braucht manchmal Zeit, speziell wenn der Betroffene nicht vergeben will. Da ist es sehr wichtig, dass man zuerst sich selber vergibt, dann wird auch der Andere mit der Zeit vergeben können. Die Selbstverantwortung ist etwas wunderbares, weil man so selber etwas bewirken kann. Die Anderen sind nicht schuld. Ich kann etwas bei mir ändern, damit es mir besser geht. So bin ich nicht mehr dem Schicksal ausgeliefert.

Es gibt eine bestimmte Kategorie von Leuten, die mehr Schuldgefühle als Andere haben. Es sind die Leute, die sich immer als Opfer sehen. Egal was passiert, Sie werden die Situationen immer negativ bewerten und sich danach als Opfer darstellen. Wenn man viele oder oft Schuldgefühle hat, ist man wahrscheinlich in dieser Kategorie. Da geht es hauptsächlich, darum zu verstehen, dass man diese Opfer-Rolle nicht braucht und das man sich viel besser fühlen kann, wenn man sich von dieser Rolle befreit hat (siehe Thema Opfer-Täter).

Ich bin für mich und meine Gesundheit verantwortlich. Ich entscheide, was ich machen kann und will. Ich brauche die negativen Gefühle wie das Schuld-Gefühl nicht und entscheide, dass ich meinem Unterbewusstsein nur positive Informationen gebe. Dann kann ich mein Wohlbefinden beeinflussen und verbessern.

publiziert am 02.11.2016

Der Weihnachtsmann

Ein kleiner Junge hatte seine Eltern verloren. Finanziell war er abgesichert, da seine Eltern wohlhabend waren. Eines Tages las er die Geschichte von einem reichen Mann. Dieser half den armen Leuten und dies gefiel dem kleinen Jungen. Er sagte sich: „Dieser Mann hat seinen Reichtum benutzt, um den Armen zu helfen. Bin ich nicht in derselben Situation wie dieser Mann?" So gesagt, so getan. Der kleine Junge gab den armen Leuten zu essen und half ihnen, wo er konnte. Später als er gross wurde, wurde er Bischoff von Myra und blieb seinem Ideal treu, den Leuten zu helfen. Sein Name war Niklaus und er starb an einem 6.Dezember.

Diese Geschichte diente als Vorlage für den Samichlaus oder Santa Claus. Und die Idee, den armen Leuten zu helfen ist geblieben. Wir bemerken, dass zur Weihnachtszeit sehr viel gespendet wird. Viele Leute wollen ihren Mitmenschen helfen. Das ist erfreulich. Den meisten Leuten geht es ja gut, so wollen Sie auch diejenigen, welchen es nicht so gut geht, ein bisschen daran Teil haben lassen. Und man hat dazu noch ein gutes Gefühl, indem man eine gute Tat macht. Wenn man den Anderen hilft, so hilft man sich auch selber. Es ist nur schade, dass es nur einen Monat lang dauert. Warum hat man dieses Gefühl nicht das ganze Jahr? Es sollte nicht aussehen, wie wenn man sich Ende Jahr das Gewissen erleichtern möchte, indem man eine Spende macht. Es braucht ja nicht unbedingt eine Geldspende zu sein und es muss auch nicht für einen armen Menschen vom anderen Ende der Welt sein. Helfen indem man da ist für den Nachbarn, für einen Kollegen oder einen Freund; dies gibt auch ein schönes Gefühl für beide Seiten.

Kommen wir aber auf Weihnachten zurück. Es ist eine schöne Zeit für die Familie. Man spürt die Liebe stärker und versöhnt sich wieder (leider nicht immer). Man wünscht sich etwas und bekommt es, wenn man brav gewesen ist.

Das Schöne daran ist, dass man einen eigenen Weihnachtsmann schon in sich hat. Es ist das Unterbewusstsein. Man wünscht sich etwas sehr stark und das Unterbewusstsein erfüllt den Wunsch. Es tönt magisch und ist es auch. Es ist ein Teil von uns, den wir nicht so gut kennen. Wir sind Schöpfer und das Instrument, um unsere Schöpfung zu materialisieren ist das Unterbewusstsein. Wenn man gelernt hat, wie dieses Instrument funktioniert, erreicht man seine Ziele. Es gibt so viele Beispiele von Menschen, die unmögliches möglich gemacht haben oder die unheilbar krank waren und gesund wurden.

Das ist die Macht des Unterbewusstseins, unser innerer Weihnachtsmann.

Der erste Schritt, so wie beim Weihnachtsmann ist der Glaube. Wenn man nicht daran glaubt, erreicht man nichts. Dann sollte man seine Wünsche auch klar ausdrücken. Wenn man mehr Geld möchte aber innerlich das reich-sein hasst, wird der innere Weihnachtsmann nicht wissen, was er nun machen soll. Positive klare Gedanken oder Wörter helfen die Wünsche besser auszudrücken. Es braucht noch ein bisschen Ausdauer, dann hat man ein gutes Rezept für die Erfüllung seiner Wünsche.

Sich etwas wünschen und daran glauben, dass es sich jetzt realisiert. Den Rest erledigt der Weihnachtsmann.

publiziert am 12.12.16


  • Reload